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Von St. Zyprian zur Hanickerschwaige zu Füßen des Rosengartens

Vom Nigerpaß aus führt ein Weg zu den Wiesen am Fuße der Vajolettürme und der Laurinswand. Ein schöner Abstieg durch Wald und über Wiesen bringt zuletzt nach Tiers/Sankt Zyprian zurück.
 

Unter den klassischen Wanderungen im Tierser Tal ist dies mit Sicherheit diejenige, die man keineswegs versäumen sollte. Der Aufstieg zur Hanickerschwaige ist ausgesprochen schön, und die Ausblicke vom Abstiegsweg ins Tiersertal hinab sind einzigartig.

Idealer Ausgangspunkt für diese herrliche Wanderung ist wohl das Hotel Cyprianerhof in St. Zyprian an der Straße zum Nigerpaß. Auf dem großen Parkplatz vor dem Hotel kann man bequem sein Auto abstellen; hier befindet sich auch eine Haltestelle der Busse, die zum Nigerpaß hinauffahren. Auf unserer Rundwanderung kommen wir zum Schluß wieder zum Cyprianerhof zurück. AUFSTIEGSWEG: Mit dem Auto oder dem Bus zum Nigerpaß. Vom Parkplatz(1690 m) geht in östlicher Richtung eine Forststraße ab, die gleichmäßig im Schatten des Waldes bergauf führt. Der Wanderweg Nr.7 zur Baumannschwaige und Hanickerschwaige ist mit Markierungspfählen gut ausgeschildert. Man folgt also der Schotterstraße und erreicht bequem das Tal des Schwaigerbaches auf 1845 m Höhe(Holzgatter), nur wenige Schritte von der Baumannschwaige entfernt. Noch vor der Hütte geht seitlich der Straße ein Pfad ab, der mit steilen Verlauf in den Wald führt. Die anstrengende Steigung gehen wir im Schatten des Waldes bis auf 2000 m hinauf. Fast eben überquert nun ein Weg die Wiesen im Westen des Rosengarten sund der Vajolettürme. Herrliche Aussicht auf das Tiersertal! Dann geht es wieder in den Wald hinein: Unser Weg führt teilweise bergab, wir verlieren an Höhe und steigen dann wieder hinauf, überwinden dabei zahlreihe Rinnen, die ins Tierertal hinunterziehen. Nach einigen kurzen Steigungsstücken erreicht man die Bergwiese am Fuße der gewaltigen Laurinswand. Man überquert die Wiesen und geht dann in ein grasbewachsenes Tälchen hinunter, über dem die schönsten Felsspitzen der Vajolettürme gen Himmel streben und in dem auch die Einkehrstätte Hanickerschwaige (1873m) liegt, auf manchen Wanderkarten auch als Costahütte bezeichnet. Wir lassen uns auf den Bänken an den Tischen vor der Hütte nieder und genießen die ausgezeichneten lokalen Spezialitäten , wie etwa den herrlichen "Kaiserschmarrn" , der die Küche der Hanickerschwaige nicht umsonst berühmt gemacht hat. Nach der Ruhepause bei der Hütte gehen wir den Rückweg an. Man kann natürlich auch den gleichen Hinweg zum Nigerpaß zurüchgehen. Schöner ist jedoch der folgende Abstiegsweg hinunter ins Tiersertal. ABSTIEGSWEG: Wer will, kann also kurz vor der Hanickerschwaige auf der Schotterstraße in den Wald hineingehen und erreicht dann schnell die Kehren der Asphaltstraße, die von Tiers zum Nigerpaß hinaufführt. Wir jedoch ziehen einen schöneren Abstieg vor, gehen an der Hanickerschwaige vorbei und folgen dem Weg, der in Richtung Norden im Schutze des Berges die bewaldete Rippe entlangführt, die auf der rechten Talseite nach Tiers hinabzieht. Im Schatten der Tannen geht es bergab, und man erreicht die Schlucht des Angelbaches. Man geht über das erste Holzbrücklein weiter bergabwärts. Bei der zweiten Brücke findet man den gut erkennbaren Wegweiser zum "Forstweg Plafötsch" mit der Nr.7 nach Tiers , der gleich hinter der Brücke beginnt. Dieses Schottersträßchen verläuft anfangs im leichten Anstieg, erreicht ein Kruzifix, verläuft dann eben und schließlich zunehmend abwärts. Bald bietet unser Weg wunderschöne Ausblicke auf den Rosengarten und , etwas weiter, auf den latemar. Nach zwei Kehren (1580 m Höhe) treffen wir auf den an der Stelle auch notwendigen Wegweiser Tiers 7, der uns auf einen Pfad führt, auf dem wir eben und schnell zu den schönen Wiesen und Häusern von Plafötsch kommen. Wir sind überwältigt von dem weiten Blick auf den Rosengarten mit den Vajolettürmen und der Laurinswand im Vordergrund. In der Ferne ist hinter dem Waldhang des Nigerpasses der Latemar erkennbar. Nach den Häusern von Plafötsch und dem Gitter, das die Straße absperrtund neben dem ein schönes Kruzifix und eine Bank stehen, führt der Weg schnell bergab über grüne Bergwiesen mit vereinzelt kleinen Heuhütten. Nach den Wiesen bleibt auf 1465 m Höhe ein Schottersträßchen links liegen. Statt dessen geht man geradeaus und schnell bergabwärts in den wald hinein. Bald geht es sehr steil hinunter. Schließlich kommt man an der Straße Sankt Zyprian-Nigerpaß auf der Höhe der dritten Kehre, wenige hundert Meter oberhalb des Cyprianerhof heraus.

 
 

 

 

 

 

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