Die Frommeralm liegt an der schönen, asphaltierten straße, die das Tiersertal und den Nigerpaß mit dem Karerpaß verbindet. Hier ist die Talstation des Sesselliftes "Laurin 2", der in etwa 20 Minuten zur Kölnerhütte (2337m) hinauffährt. Von der großen Kölnerhütte hat man eine schöne Aussicht auf das Tiersertal, auf die Kölblegger Wiesen , den Kölbleggwald und in der Ferne auf den Latemar. Von der Kölnerhütte gehen mehrere Wanderwege ab. Unsere Wanderung folgt zunächst dem Weg Nr. 552, dann der Nummer 549. Dies ist der Hirzelweg oder Hirzelsteig, der mit Unterstützung des Leipziger Verlegers Hirzel, eines begeisterten Bergsteigers, der die Dolomiten und ganz besonders dieses Gebiet liebte, angelegt wurde und jetzt seinen Namen trägt. WEGBESCHREIBUNG: Die Wanderung beginnt an der Hütte, wo sich der Weg gleich eher als Höhensträßchen denn als schlichter Wanderpfad darbietet. Anfangs geht es ein langes Stück leicht bergab. Man läßt dabei die Steigspur unbeachtet, die von unserem Sträßchen weg in einem Schuttgebiet aufwärts zieht. Statt dessen weiter auf dem Sträßchen bis zu einer deutlich erkennbaren Markierung auf 2245 m Höhe, wo sich unser Weg gabelt. Bergab geht es weiter zur Paolinahütte (2127m). wir folgen jedoch der Markierung zur Ostertaghütte (2283m) und steigen den Pfad bergaufwärts. Der Weg ist deutlich ausgeprägt; Steigung und fast ebene Abschnitte wechseln sich ab. Ein wenig weiter stößt man auf eine Abzweigung, die in starker Steigung zum Vajolonpaß (2560m) hinaufzieht. Wir gehen auf halber Höhe am Fuße der Rotwand weiter, kommen zu einem großen Felsblock etwas unterhalb des Weges, der seitlich über eine Eisenleiter besteigen werden kann. Ein nicht ganz gewöhnlicher Rastplatz für eine kurze Erholungspause! Unser Weg führt nun im leichten Anstieg genau unterhalb der Rotwandfelsen weiter und folgt dem Verlauf einiger Rinnen(kleiner Wasserfall in den Felsen auf 2290 m Höhe). Auf 2280 m Höhe mündet er in den breiten und zumindest recht überlaufenen Wanderweg ein, der von der Paolinahütte (2127m) heraufkommt. Nach wenigen Metern erreicht er das Denkmal zum Andenken an Dr. Theodor Christomannos, einem leidenschaftlichen Bergsteiger und Pionier, der bei der touristischen Erschließung dieses Gebietes eine entscheidene Rolle spielte. Ab dem Christomannosdenkmal verläuft unser Weg eben bis zur Ostertaghütte (2283 m ). Zurück geht man denselben Weg bis zum Christmannosdenkmal und wählt dort dann den oberen Weg, der an den Felswänden entlangläuft.